Vereinsgeschichte

2014: Gründungsjahr des Verbundes

Am 04.07.2014 wurde in der Gründungsversammlung der Vorstand wie folgt gewählt:
Initiatorin / 1. Vorsitzend: Dilek Boyu (Aserbaidschan/Türkei)
2. Vorsitzende: Ramona Schaffert (Deutschland)
Finanzen: Alina Schwarzer (Polen)
Protokollant: Siegfried Josopait (Deutschland)

2015: Gründung des BV-NeMO

Am 17.09.2015 gründete sich der Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen in Dortmund. Neun lokale Verbünde von Migrantenorganisationen aus sieben Bundesländern, waren bei der Gründung in Dortmund vertreten. Der Verbund Brücke der Kulturen Hildesheim e.V. ist eines der Gündungsmitgieder.  

2016: Beginn des Projektes samo.fa

Das Projekt Samo.fa wurde vom BV-NeMo e.V 2016 kreiert um Ehrenamtliche und Tätige in Migrantenorganisationen in der Arbeit mit Geflüchteten zu stärken und zu begleiten. Der Verbund „Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.“ begleitete das Projekt in den Jahren 2016-2021. Im Rahmen dessen wurden verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Beispielsweise wurden Seminare zu verschiedenen Themen angeboten, wie etwa zum deutschen Rechtssystem und Formate zur Vernetzung und Weiterbildung durch das Projekt samo.fa in Hildesheim durchgeführt. Das Projekt samo.fa war in etwa 30 unterschiedlichen Städten in Deutschland aktiv.

2017: Würdigung der Arbeit durch Fr. Dr. Merkel

Am 07.04.2017 würdigt die Kanzerlin Dr. Angela Merkel die Arbeit für und mit Menschen mit Fluchterfahrungen des Verbundes „Brücke der Kulturen Hildesheim e.V.“ im Kanzler*inamt in Berlin. Der Verbund vertreten durch Dilek Boyu hat in diesem Rahmen an einer Podiumsdiskussion teilgenommen. Desweiteren organisierte in diesem Jahr der Vebund das „Festival der Vielfalt“ im Hildesheimer Magdalenengarten.

2018: Start der Projekte MiKiH & SylVie

Im Jahr 2018 starteten Projekte des Verbundes. Das Projekt „MiKiH – Für ein Miteinander der Kulturen und Generationen in Hildesheim“ wurde konzipiert durch die Bücke der Kulturen Hildesheim e.V.. Das Ziel des Projektes junge Erwachsene für einen Beruf in der Pflege zu begeistern und sie zu begleiten bei ersten Kontakten.
Ebenfalls in diesem Jahr wurde die Koordination des Projektes „SylVie- Support your local Vielfalt“ besetzt. Das Projekt wurde konzipiert um jungen Menschen die Möglichkeit zur Erfahrung der örtlichen Vielfalt zu ermöglichen. Desweiteren organisierte der Verbund das „Festival der Vielfalt“ im Hildesheimer Magdalenengarten.

2019: Durchführung der Projekte

Im Jahr 2019 wurden die im Vorjahr begonnenen Projekte „MiKiH“ und „SylVie“ durchgeführt. Im Rahmen dieser wurden interkulturelle Sportgruppen, Infortmationsabende und interkulturelle generationsübergreifende Begegnungsabende organisiert. Wie auch im letzten Jahr wurde mit Hilfe unterschiedlicher Förderer das „Festival der Vielfalt“ geplant und durchgeführt.
Hier gehts zu den Projekten:

2020: Digitalisierung des Verbundes

Auf Grund der globalen Corona-Krise mussten geplante Veranstaltungen abgesagt und verlegt werden. Doch ließen wir uns nicht entmutigen unsere Ziele und Visionen weiterhin umzusetzen. Um weiterhin öffentlich Wirksam zu sein entschieden wir uns den „schweren“ Weg der Digitalisierung mit zu gehen. So entwickelten wir mit unserem Team unterschiedliche Methoden und Wege Projekte trotz der Umstände durchzuführen.

2021: Angekommen in der digitalen Welt

Im Jahr 2021 fanden auf Grund der anhaltenden Pandemie kaum Veranstaltungen ohne digitalen Hintergrund statt. Ein paar jedoch schon, wie etwa interkulturelle Brieffreundschaften im Projekt „MiKiH“. Die Digitalisierung hingegen machte große Fortschritte im Verbund. So wurden Fortbildungen über digitale Plattformen ermöglicht und durchgeführt. Ebenfalls fand die Dialogkonferenz in diesem Jahr in einem digitalen Format statt. Auf Grund von demkratischen Differenzen stieg der Verbund „Brück der Kulturen Hildesheim e.V.“ aus dem Bundesverband NeMO e.V. aus.

2022: Neustart nach der Krise

Nach mehreren Verschiebungen unterschiedlicher Aktivitäten fand beispielsweise das „Get together- Kulturfestival“ im Unesco-Welterbe Fagus-Werk in Alfeld (Leine) statt. Ebenfalls wude das 50-jährige bestehen von „El Puente“ gefeiert. Im Jahr 2022 laufen zwei neue Projekte des Verbundes an. Zum einen das Projekt „ZuTeil -Zusammenhalt durch Teilhabe“. Das Projekt soll ehrenamtliche stärken und ihnen vermehrt Qualifizierungsangebote zur Verfügung stellen um die eigene Arbeit zu reflektieren und am dynamischen gesellschaftlichen Wandel teilzuhaben. Ebenfalls neu gestartet ist das Projekt „IKC-Interkulturelles Kreativ-Café“ im Rahmen dieses Projektes soll ein Schutzraum geschaffen werden für psychisch und mental belastete junge Erwachsene. Kreativ-Angebote, wie etwa Zeichnen, sollen Menschen helfen sich non-verbal auszudrücken. Ebenfalls im Jahr 2022 wurde eine neue Website des Verbundes geschaffen und veröffentlicht.